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Golfgeschichte / Golfsport.

Golf ist bei den Spielen 1900 und 1904 olympische Sportart. 1902 erscheinen Grooves auf dem Schlägerblatt, 1905 Dimples auf dem Golfball, dafür werden 1910 die center-shafted Putter und 1911 die Stahlschäfte vom R&A wieder aus dem Spiel genommen. Der Deutsche Golf Verband nimmt 1907 seine Geschäfte auf. Mit der PGA of America konstituiert sich 1916 die erste Interessenvertretung für Berufsgolfer. Stahlschäfte sind ab 1929 wieder überall zugelassen und verdrängen nun endgültig die Hickory-Schäfte. Die Obergrenze von 14 Schlägern pro Spieler und Runde wird 1938 erstmals angewandt. R&A und USGA einigen sich 1951 auf ein gemeinsames Regelwerk, gleichzeitig werden Stymies abgeschafft und center-shafted Putter wieder erlaubt. Im Jahr 1963 erleben der Gummigriff (vorher Leder) und gegossene Eisen (vorher geschmiedet) ihr Debüt, 1969 folgen der Graphitschaft und Cavity Back Eisen. Die bislang einzigen beiden Golfschläge auf dem Mond werden vom Astronauten Alan Shepard im Jahr 1971 ausgeführt. Die ersten Driverköpfe aus Metall kommen 1979 heraus und verdrängen das Holz aus Persimmon. Titan wird als Material für Hölzer im Jahr 1994 in den amerikanischen Markt eingeführt und setzt sich in der Folge durch.

Golfschläger.

Gemäß den aktuellen Golfregeln können bis zu 14 Schläger vom Spieler auf eine Golfrunde mitgenommen werden. Diese Schläger unterscheiden sich hauptsächlich durch Länge (beim Golf gemessen in Zoll), Loft, Bauform und Material. Grundsätzlich wird die Flugbahn des Balles durch den Loft und die Schaftlänge gesteuert: je mehr Loft, desto höher und kürzer die Flugbahn; je länger der Schläger, desto stärker kann er beschleunigt werden und desto weiter fliegt der Ball.
Für den Abschlag und die weiten Schläge (Bereich ab 140 m) auf dem Fairway werden die Hölzer eingesetzt. Sie sind die längsten Schläger und haben den größten Schlägerkopf, der innen hohl und trotz des Namens heute nicht mehr aus Holz ist. Die meisten Spieler haben ein Holz 1 (auch Driver genannt) in ihrem Bag und noch ein bis drei weitere Hölzer für kürzere Entfernungen (Holz 3, 5, 7).
Für die mittellangen Schläge (70-180 m) werden die Eisenschläger eingesetzt, die im Vergleich zu den Hölzern genauere Schläge erlauben. Eisen sind die am flexibelsten einsetzbaren Schläger. Es ist durchaus möglich, eine Golfrunde nur mit einem halben Satz Eisen zu bestreiten. Zu einem Standardschlägersatz gehören die Eisen 3 bis 9.
Hybrid- oder Rescue-Schläger sind eine Mischung aus Eisen- und Holzschläger, sie bieten einen Kompromiss zwischen der Länge eines Holzes und der Genauigkeit eines Eisens. Normalerweise hat ein Spieler nicht mehr als ein oder zwei Hybridschläger. Diese dienen dann zumeist als Ersatz für ein langes Eisen.
Für die kurzen Schläge rund ums Grün (unter 100 m) oder für sehr schwierige Lagen (Bunker, Gräben, hohes Gras) werden die Wedges benutzt. Sie ähneln den Eisen, sind aber kürzer und haben mehr Loft. Zu einem Standardsatz gehören mindestens das Pitching Wedge und das Sand Wedge. Darüber hinaus gibt es noch das Gap Wedge und das Lob Wedge.
Zum Einlochen des Balles auf dem Grün wird der Putter benutzt. Das Spielen mit diesem Schläger wird entsprechend Putten genannt. Der Ball fliegt dabei nicht durch die Luft wie bei den anderen Schlägern, sondern rollt über das Grün. Der Putter ist besonders wichtig, da er öfter als jeder andere Schläger benutzt wird (der Par-Standard geht von zwei Putts pro Spielbahn aus), dennoch findet sich in nahezu jedem Golfbag nur ein einziger Putter.

Golfball.

Die Größe und Beschaffenheit eines Golfballs werden in den Golfregeln definiert. Der Durchmesser eines Golfballs liegt bei mindestens 42,67 mm, das maximale Gewicht bei 45,93 g. Die Oberfläche des Balls ist mit mehreren Hundert in einem Muster angeordneten Dimples (kleinen Dellen) versehen. Durch den Winkel des Schlägerkopfes wird der Ball beim Schlag in eine Rotation versetzt, die während des Fluges zur notwendigen Richtungsstabilität beiträgt. Durch die Oberflächenstruktur des Balles in Verbindung mit der Rotation erhält der Ball je nach Rotationsrichtung eine seitliche Ablenkung oder Auftrieb und fliegt damit circa dreimal weiter, als dies z.B. ein glatter Ball ohne Dimples tun würde.
Ein Golfball besteht aus einer harten Kunststoffschale (in der Vergangenheit wurde Guttapercha verwendet) mit unterschiedlichen Kernen. Neben Hartgummikernen werden zunehmend auch Mehrschichtkerne u.a. aus (Flüssig-)Metall genutzt. Auf jeden Golfball ist eine Nummer aufgedruckt. Diese dient dazu, den Ball von Bällen anderer Spieler zu unterscheiden, wenn diese einen Ball gleicher Marke und gleichen Typs verwenden. Es hat sich eingebürgert auf dem ersten Abschlag mit einem Ball sowohl Marke als auch Typ und Nummer des Balles anzusagen. Sobald der Ball regelkonform gewechselt werden darf, sollte auch diese Information an die weiteren Spieler weitergegeben werden. Dieses Vorgehen wird jedoch nicht von den Regeln verlangt.

Golfplatz. Golfplätze, Driving Range.

Golf wird auf einem Golfplatz gespielt. Dieser hat in der Regel 18 Spielbahnen (auch Löcher genannt), die jeweils aus den Grundelementen Abschlag, Fairway und Grün bestehen. Der Platz wird durch einen Golfarchitekten geplant und von einem Golfclub oder einer kommerziellen Betreibergesellschaft geführt. Die Pflege eines Golfplatzes ist sehr aufwändig und erfordert mehrere Greenkeeper, sowie eine Reihe von Spezialmaschinen. Die jährlichen Pflegekosten sind insoweit abhängig vom Anspruch an die Platzqualität und liegen bei den meisten Anlagen zwischen 300.000 und 900.000 Euro jährlich. Golfplatz Aaretal, Albis Golf, Alvaneu-Bad, Appenzell, Arosa, Ascona, Bad Ragaz, Bern, Blumisberg, Bodensee-Weissensberg, Bonmont, Bossey, Breitenloo, Bubikon, Bale, Bürgenstock, Crans-sur-Sierre, Davos, Dolder, Domaine du Bresil, Domat Ems, Engelberg-Titlis, Ennetsee, Entfelden, Erlen, Esery, Fluehli-Sörenberg, Geneve, Goldenberg, Gotthard-Realp, Gruyere, Gstaad, Heidental, Hittnau, Interlaken, Kyburg, Küssnacht, La Largue, Lausanne, Lavaux, Lenzerheide, Les Bois, Les Coullaux, Leuk, Limpachtal, Lipperswil, Losone, Lucerne, Lugano, Luzern, Lägern, Matterhorn, Montreux, Neuchatel, Niederbüren, Nuolen, Oberburg, Obere Alp, Payerne, Rastenmoos, Rheinblick, Riederalp, Rotkreuz, Samedan, Schinznach Bad, Schönenberg, Sedrun, Sempachersee, Sierre, Signal de Bougy, Sion, Source du Rhone, St. Moritz, Thunersee, Unterengstringen, Verbier, Villars, Vuissens, Vulpera, Waldkirch, Wallenried, Winterberg, Wylihof, Ybrig, Zuoz-Madulain, Zürich-Zumikon

Zugang zum Golfsport.

Golf war lange Zeit ein Sport, der eine recht hohe Einstiegsbarriere durch den erforderlichen Zeit- und Kapitaleinsatz hatte (ähnlich dem Reit-, Segel- oder Flugsport). Zum einen lag dies daran, dass Bau und Unterhalt eines Golfplatzes sehr teuer sind, was dann in Form von hohen Aufnahme- und Jahresgebühren auf die Mitglieder umgelegt wurde. Außerdem war die umfangreiche Ausrüstung früher relativ teuer, da sie aus England importiert werden musste.

In der heutigen Zeit hat sich dies weitgehend geändert, da es inzwischen viele öffentliche Golfplätze gibt und auch die Ausrüstung im normalen Sportfachhandel erhältlich ist. Auf den öffentlichen Anlagen kann jeder Golf üben und spielen, es sind ganz normale, in der Regel gewinnorientierte Dienstleistungsbetriebe. Dazu haben die meisten privaten Golfclubs ihre Plätze für Tagesgäste geöffnet, allerdings behalten sie sich diverse Zugangsbeschränkungen vor. Insbesondere soll natürlich den Beitrag zahlenden Mitgliedern ein geordneter Spielbetrieb ermöglicht werden, was sich ansonsten gerade an den Wochenenden als problematisch erweisen könnte.

Es ist strittig, inwieweit sich auch heute noch bei einigen besonders traditionellen Golfclubs die Meinung gehalten hat, dass die Zugangsbeschränkungen ebenfalls dazu dienen sollen eine gewisse soziale Homogenität in der Golfgemeinschaft zu fördern. Es gibt vereinzelte Indizien, die auf solche Praktiken hinweisen, zum Beispiel wenn von der Zugangsbeschränkung nur Golfer von Clubs mit „Billigangeboten“ erfasst werden. Ein in diesem Zusammenhang geäußertes Gegenargument ist, dass diese Zugangsbeschränkungen sich auf Golfclubs jüngeren Gründungsdatums oder freie Spielgemeinschaften bezögen, deren Mitglieder noch nicht im selben Maße zur Schaffung golferischer Infrastruktur beigetragen hätten wie Mitglieder älterer Clubs. Insoweit habe dieser Nutzungsvorbehalt aus Sicht der traditionellen Clubs keine sozialen Gründe, vielmehr solle Solidarität zwischen Golfanlagen hergestellt werden, die einen vergleichbaren Beitrag zur Entwicklung des Sports an sich geleistet hätten.

In Deutschland, Österreich, der Schweiz und wenigen anderen Ländern wird die Erlaubnis, auf einem Golfplatz zu spielen, von der Erlangung der sogenannten Platzreife (PR) oder Platzerlaubnis (PE), die in PE Kursen erworben werden kann, abhängig gemacht. Hier werden die Grundlagen des Spiels und der Golfetikette erlernt. Wichtig ist, dass diese PE nur für den jeweiligen Golfclub gilt, ein anderer Golfclub muss sie nicht anerkennen. In vielen Fällen benötigt man ein Handicap, um auf anderen Plätzen spielen zu dürfen, oft wird auch verlangt, dass das Handicap von einem bestimmten Golfverband zugeteilt wurde (z. B. einem, der Mitglied in der European Golf Association ist). Bei vielen Clubs muss man darüber hinaus zu Stoßzeiten ein Mindest-Handicap vorweisen (häufig -36 oder besser am Wochenende) oder darf überhaupt nur in Mitgliederbegleitung abschlagen.

In Deutschland kann man auch außerhalb eines traditionellen Golfclubs, etwa als Mitglied der VcG, ein Handicap führen. Eine ähnliche Organisation gibt es mit der ASGI in der Schweiz. Weiterhin werden von vielen Golfclubs die sogenannten Fernmitgliedschaften angeboten für Spieler, die nicht im jeweiligen Einzugsbereich wohnen. Das freie Spielrecht auf dem Heimatplatz ist dabei zwar teilweise eingeschränkt, dafür sind die Mitgliedsgebühren aber auch erheblich niedriger. Daneben existieren eine Reihe kleinerer Anbieter, die noch günstigere Auslandsmitgliedschaften oder Handicapverwaltungen ohne Bindung an einen Golfplatz oder Golfverband verkaufen. Manche Betreiber von Golfplätzen schließen Kunden dieser Organisationen jedoch als Gastspieler aus oder verlangen von ihnen höhere Greenfees.

In Skandinavien und den traditionellen Urlaubsregionen für Golfer (Spanien, Portugal, Nordafrika, Türkei) sind Gäste fast überall willkommen, von der Forderung eines Mindest-Handicap rückt man aber noch nicht flächendeckend ab. In den angloamerikanischen Ländern ist Golf hingegen ein Breitensport, es gibt eine große Anzahl an öffentlich zugänglichen Plätzen, die gegen alleinige Zahlung eines Greenfees bespielbar sind. Andererseits finden sich in den USA auch viele sehr exklusive und rein private Clubs, die Gäste grundsätzlich nur in Mitgliederbegleitung zulassen.

Golfspieler.

Amy Alcott, Willie Anderson, Isao Aoki, Tommy Armour, John Ball , Jr., Seve Ballesteros, Jim Barnes, Judy Bell, Deane Beman, Patty Berg, Tommy Bolt, Sir Michael Bonallack, Julius Boros, Pat Bradley, James Braid, Jack Burke, Jr., William Campbell, Donna Caponi, JoAnne Carner, Joe Carr, Billy Casper, Sir Bob Charles, Neil Coles, Harry Cooper, Fred Corcoran, Henry Cotton, Ben Crenshaw, Bing Crosby, Beth Daniel, Bernard Darwin, Roberto De Vicenzo, Jimmy Demaret, Joseph Dey, Leo Diegel, Pete Dye, Chick Evans, Nick Faldo, Ray Floyd, Herb Graffis, Hubert Green, Ralph Guldahl, Serigo Garcia, Walter Hagen, Marlene Bauer Hagge, Bob Harlow, Sandra Haynie, Hisako 'Chako' Higuchi, Harold Hilton, Ben Hogan, Bob Hope, Dorothy Campbell Hurd Howe, Juli Inkster, Hale Irwin, Tony Jacklin, John Jacobs, Betty Jameson, Bobby Jones, Robert Trent Jones, Sr., Betsy King, Tom Kite, Bernhard Langer, Lawson Little, Gene Littler, Bobby Locke, Nancy Lopez, Alister MacKenzie, Charles Blair Macdonald, Lloyd Mangrum, Carol Mann, Mark McCormack, Cary Middlecoff, Johnny Miller, Tom Morris, Jr., Tom Morris, Sr., Kel Nagle, Byron Nelson, Larry Nelson, Jack Nicklaus, Greg Norman, Ayako Okamoto, Francis Ouimet, Se Ri Pak, Arnold Palmer, Willie Park Sr., Harvey Penick, Henry Picard, Gary Player, Nick Price, Judy Rankin, Betsy Rawls, Clifford Roberts, Allan Robertson, Chi Chi Rodriguez, Donald Ross, Paul Runyan, Gene Sarazen, Carol Semple Thompson, Patty Sheehan, Dinah Shore, Denny Shute, Charlie Sifford, Vijay Singh, Horton Smith, Marilynn Smith, Sam Snead, Karsten Solheim, Annika Sorenstam, Payne Stewart, Curtis Strange, Marlene Stewart Streit, Louise Suggs, J.H. Taylor, Peter Thomson, Jerry Travers, Walter Travis, Lee Trevino, Richard Tufts, Harry Vardon, Glenna Collett Vare, Tom Watson, Karrie Webb, Joyce Wethered, Kathy Whitworth, Herbert Warren Wind, Craig Wood, Tiger Woods Mickey Wright, Babe Zaharias

Golfmarken.

Adidas, Caddytec, Callaway, Cleveland, Cobra, Emotion, Falke, FootJoy, Genuin, Golden Bear, go relaxed, GPSgolfcaddie, Hill Billy, Honma, Inside Approach, Jack Nicklaus, JuCad, Kiffe, Mac Gregor, Maruman, Masters, Max, Mizuno, Nicklaus, Nike, Odyssey, Ping, Puma, Score-Industries, Sun Mountain, Suunto, TaylorMade, TiCad, Tiger Cub, Titleist, Tour Collection, Trion:Z, Victorinox, Angebote/Einsteigersets, Bücher & DVD, Bälle, Bracelets Broadband, Bracelets dual loop, Übungsgeräte, Cartbags, Eisen, Elektrowagen, Geschenkartikel, Handschuhe, Handwagen, Headcover, Hölzer, Hybrid/Utility, Junioren, Necklaces, Palette, Putter, Schuhe, Socken, Standbags, Travelcover, Wedges, Zubehör, Chervo, Valiente, Brax, Jack Nicklaus, Golfino, Daniel Springs, Sportalm, McGregor, Nuni, Tommy Hilfiger, MDC, Bogner, Steinfurth, Peak Performance, Daily Sports, Animo, Ashworth, G+, Il Gufo, Puma, Under Armour, Nike, Cross, Galvin Green, Backtee